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Qualitätspakt Lehre 2

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die Universitäten bei der Verbesserung der Studienbedingungen. Hier finden Sie die in Freiburg geförderten Maßnahmen.

Mit dem Bund-Länder-Programm „Qualitätspakt Lehre“ (QPL) unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit 2011 die deutschen Hochschulen dabei, die Studienbedingungen und die Qualität der Lehre zu verbessern. Dafür stehen bis 2020 insgesamt 2 Milliarden EURO zur Verfügung.

Im Oktober 2016 startete die 2. Förderphase des Qualitätspakt Lehre (QPL2; 2016-2020).

Das Konzept der Universität Freiburg „Windows for Higher Education“ wurde von 2011-2016 im QPL 1 und seit 2016 im QPL2 gefördert. Das übergreifende Finanz-und Projektkoordination des QPL liegt bei der Abteilung Lehrentwicklung.

Folgende Maßnahmen werden in der zweiten Förderphase gefördert:

Instructional Development Award (IDA)

Der IDA ist ein mit 70.000€ dotierter Lehrentwicklungspreis, mit dem ambitionierte und innovative Lehrprojekte gefördert werden können. Das Preisgeld kann flexibel für Personal- und /oder Sachkosten eingesetzt werden. Die Ausschreibung der zwei im QPL2 bis 2020 geförderten IDAs erfolgt jährlich

 

Lehrzentrum Interdisziplinarität – University College Freiburg (UCF)

Das University College Freiburg (UCF) wurde gegründet, um ein Modell für den Ausbau und die Stärkung interdisziplinärer Lehre an der Universität Freiburg zu schaffen. Dafür ist das UCF eng mit den Fakultäten verzahnt. Abgesehen vom „Bachelor of Liberal Arts and Sciences (LAS)“ können Bachelorstudierende aller Fakultäten am UCF u.a. an Seminaren aus dem Projekt „Faszination Wissenschaft“ teilnehmen, in denen Sie die Grundlagen der praktischen Arbeit im Berufsfeld Wissenschaft erlernen. Lehrende aus der Universität Freiburg können sich am UCF um ein Teaching Fellowship bewerben, um eine innovative Lehrveranstaltung im „LAS“ zu entwickeln und durchzuführen.

Über den QPL2 werden vor allem die “Course Coordinators” und Projektmanagementstellen am UCF finanziell gefördert.

 

Werkzeugkasten Lehrevaluation

Ziel dieser in zwei Unterprojekte geteilten Maßnahme ist die weitere Verbesserung der Qualitätskultur an der Universität Freiburg. Mit dem Teilprojekt „Projekt FORUM“ wird ein Instrument entwickelt und eingesetzt, mit dem vorhandene Evaluationsdaten im Dialog mit Studierenden und Lehrenden tiefer analysiert und passende Follow-up-Prozesse gestaltet werden können. Im zweiten Teilprojekt werden spezifische Befragungen zur Studieneingangsphase und zum Studienabbruch konzipiert und umgesetzt, um mehr über die Studienvoraussetzungen und die Gründe für Studienabbrüche bzw. Fachwechsel zu erfahren und gezielte Interventionen für eine Erhöhung der Studienerfolgsquote zu ermöglichen.

  • Umsetzung und Kontakt:
    Abteilung Lehrentwicklung

 

Projekt FORUM
Katharina Schneijderberg: ; 203-67578
Oliver Hafner: ; 203-67576

Befragung der Studienanfänger_innen und Befragung der Exmatrikulierten
Natalie Boros: ; 203-67385
Anja Blum: ; 203-96805

 

Business Intelligence-System Lehre (BI-Lehre)

Die bereits in der ersten Förderphase aufgebaute Informationsplattform zu Studium und Lehre BI-Lehre wird in der zweiten Förderphase weiter ausgebaut. Zusätzlich zu dem bereits vorhandenen Datenbestand sollen insbesondere die Ergebnisse der zentralen Befragungen und des Zentralen Evaluationsservices integriert und für die Nutzenden zum Abruf verfügbar gemacht werden. Um das BI-Lehre in der Universität bekannter zu machen und damit die Nutzer und Nutzerinnen es besser in ihren Arbeitsalltag integrieren können, wird außerdem ein PR- und Schulungskonzept erarbeitet und umgesetzt.

 

Money Follows Students (MFS)

Um Studierende speziell in der Studieneingangsphase zu unterstützen, werden in drei ausgewählten Fachbereichen (Mathematik in Mint-Fächern, Chemie für Naturwissenschaftler/innen und Interkulturalität) neue digitale Selbstlern- und Blended-Learning-Materialien erarbeitet und pilotiert. Diese sollen dabei in bestehende Lehrangebote wie z.B. Vorkurse oder Grundlagenveranstaltungen curricular integriert werden und dazu beitragen, die Studienerfolgsquote in den betroffenen Studiengängen zu erhöhen.

 

Kompetenznetzwerk Studierendenmentoring

Neben dem in der ersten Förderphase etablierten Mentoring in den Fakultäten wird in der zweiten Förderphase ein zentrales und fächerübergreifendes Mentoring-Angebot für besondere Zielgruppen (Studierende mit Handicap, internationale Studierende) aufgebaut. Ziele sind dabei die Steigerung von Studienerfolg und Studienzufriedenheit, einen erleichterten Einstieg in die jeweilige Fachkultur sowie eine verbesserte Beratung und Betreuung von Studierenden in zwei entscheidenden Studienphasen (Studieneingang, Berufsorientierung).

 

Kompetenzzentrum English-Medium Instruction in Higher Education

Ziel der Maßnahme English Medium Instruction ist die Steigerung der Qualität der englischsprachigen Lehre. Aufbauend auf dem in der ersten Förderphase erstellten Angebot (z.B. Workshops, Einzelcoaching, E-Learning-Module) fokussiert sich die Maßnahme in der zweiten Förderphase auf die Entwicklung eines systematischen, nachhaltigen und alle Statusgruppen ansprechenden Qualitätsmanagementsystem in Form eines Zertifizierungsverfahrens für englischsprachige Studiengänge.